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Begüm Langefeld. Foto: Grüne-Ol

pm/ak Nordkreis Cloppenburg. Nun haben auch die Grünen ihre Direktkandidatin für die Landtagswahl gewählt: Begüm Langefeld wird am 9. Oktober aus dem Wahlkreis 66 Cloppenburg-Nord antreten. Die Berufsschullehrerin aus Hude ist Mitglied des Kreisvorstands vom Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Oldenburg.

Das ist der Wahlkreis 66:
Barßel • Bösel • Garrel • Friesoythe • Saterland • Wildeshausen • Großenkneten

Kreisvorsitzender Stephan Christ – selbst am 20. Januar zum Direktkandidat für den Wahlkreis 67 (Südkreis) gewählt – freut sich, eine „so engagierte und durchsetzungsstarke Direktkandidatin gefunden zu haben, die sehr gut vernetzt ist.” Dem gemeinsamen Wahlkampf und der künftigen Zusammenarbeit blicke er freudig entgegen.

Die Kandidatin selbst zeigte sich beeindruckt vom Vertrauen, verwies in ihrer Dankesrede allerdings auf aktuelle Probleme und Herausforderungen. „Wie ein Brennglas vor Augen” habe die Pandemie vor die Augen geführt, was die Spartpolitik der Groko hinterlassen habe. Dabei wies Begüm Langefeld u.a. auf den Lehrermangel an Schulen hin; die Digitalisierung an Schulen, die noch in den „Kinderschuhen stecke”. Für Schüler und Auszubildende gebe aus laut der Landtags-Kandidatin weder gute noch günstige ÖPNV-Verbindungen.

Ein weiteres Herzensthema sei ihr der akute Fachkräftemangel, unter der die Wirtschaft schon sehr stark leide. „Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren – ich will nicht reden, sondern anpacken.” Sie habe viele Ideen, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Neben Weiterbildung und Qualifizierung müssten auch die Potenziale der neu zugewanderten Menschen genutzt und sie schnellstmöglich in den Arbeitsmarkt integriert werden. Sie schlug u.a. vor, Sprachkurse teilweise in die Betriebe zu verlagern – „Learning by Doing“ sei das richtige Motto.