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Morgan und Eric sind beste Freunde und das schon immer. Nie hatten die beiden Geheimnisse voreinander. Doch als Morgan bewusst wird, dass er im falschen Körper geboren wurde, zieht er sich zurück. Eric denkt, dass Morgan schwul ist und wünscht sich, dass er einfach mit ihm darüber spricht.. so wie sie früher über alles gesprochen haben. Und plötzlich verändert ein Vorfall ihre ganze Freundschaft.

Meredith Russo erzählt die Geschichte von Morgan und Eric über sechs Jahre und Geburtstage hinweg. Dabei sind die Kapitel immer abwechselnd aus der Sicht von Morgan und Eric geschrieben. Dadurch kann der Leser sich in die Gefühlswelt beider Teenager hinein versetzen. Es geht um Selbsthass, Zweifel, Suizidgedanken und häusliche Gewalt. Aber vor allem geht es um Liebe.

Dieser Roman zeigt einmal mehr, dass man den Menschen immer nur vor den Kopf schauen kann, aber nie weiß, was darin vorgeht. Es ist ein Buch, dass den Nerv der Zeit getroffen hat und ein wichtiges Thema behandelt. Denn leider gibt es immer noch zu viele Menschen, die ähnlich wie Morgan, lange Zeit nicht den Mut haben sich zu outen. Manche finden ihn niemals. Die Geschichte um Eric und Morgan macht Mut, klärt auf und sollte von jedem gelesen werden, um dem Thema Transgender mehr Raum in unserer Gesellschaft einzuräumen. Ich habe beim Lesen geweint, gelacht, mit dem Kopf geschüttelt, aber vor allem gelernt. Ein Buch, dass authentischer als „Birthday – Eine Liebesgeschichte” geschrieben ist, habe ich selten gelesen.