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Stellten die Solarberatung vor: Klimaschutzmanagerin der Stadt CLP Wiebke Böckmann, Klimaschutzmanager des Landkreises CLP Stefan Sandker und Bürgermeister Dr. Wiese (v.l.). Foto: Bockhorst/Stadt CLP

Landkreis Cloppenburg.
Immer mehr Hauseigentümer möchten die Kraft der Sonne zur Energiegewinnung nutzen. Dazu bieten die Stadt Cloppenburg sowie der Landkreis Cloppenburg in Kooperation mit der Verbraucherzentrale und der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen eine Solarberatung für interessierte Hauseigentümer an. Bis zum 15. Juni besteht die Möglichkeit, sich preisgünstig bei unabhängigen Beratern über die Nutzung von Solarenergie zu informieren.

Wer erfahren möchte, ob auch er von der Kraft der Sonne profitieren kann, ist bei der einstündigen kostengünstigen Solarberatung richtig. Unabhängige Experten kommen dazu ins Haus, prüfen die Eignung des Gebäudes und zeigen Möglichkeiten auf, die Sonne für die Wärme- und Stromerzeugung zu nutzen. Die Beratung erfolgt hersteller-, produkt- und gewerkeneutral. Sie hat einen Wert von 310 Euro, der Eigenanteil für die Hauseigentümer beträgt 30 Euro. Die Beratungen sind Bestandteil der Energieberatung der Verbraucherzentrale und werden gefördert durch das Bundeswirtschaftsministerium.

„Die Solarchecks sind eine gute Grundlage und Entscheidungshilfe bei den Überlegungen rund um den Bau einer Solaranlage. In der Solarenergie steckt viel Potenzial, gemeinsam bringen wir das Thema nach vorn. Bereits in den vergangenen Jahren war das Interesse der Hauseigentümer an den Solarchecks sehr groß“, so Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese.

„Bei einem Hausbesuch erfahren die Eigentümer, welche Möglichkeiten es in ihrem Gebäude gibt, mit einer Solarwärmeanlage die Warmwasserbereitung und auch die Heizung zu unterstützen oder mit einer Photovoltaikanlage Strom zu erzeugen. Im Nachgang erhalten die Ratsuchenden einen schriftlichen Bericht zur Solareignung ihres Hauses und ausführliche Informationsmaterialen“, beschreibt Karin Merkel von der Verbraucherzentrale das Beratungsangebot. „Berater und Hauseigentümer müssen sich beim vor-Ort-Termin an die Abstands- und Hygieneregeln halten“, betont Merkel. Formalitäten und die Daten zum Energieverbrauch sollen bereits vorab telefonisch oder per E-Mail ausgetauscht werden.

Vor allem die Stromerzeugung auf dem eigenen Dach hat es den Hauseigentümern angetan. Den meisten Solarinteressierten geht es nicht nur darum günstig Strom zu erzeugen, weiß Barbara Mussack von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen: „Die meisten wollen einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten und dezentral Energie erzeugen“. Die sinkenden Preise für Solarmodule ermöglichen die Stromerzeugung zu einem deutlich geringeren Preis als der Strombezug mit durchschnittlich 30 Cent pro kWh kostet. Es lohnt sich also möglichst viel des selbst erzeugten Stroms auch im eigenen Haushalt zu verbrauchen.

Mit einem Speicher kann noch mehr des selbst erzeugten Stroms im Haus verbraucht werden. Das Land Niedersachsen fördert den Kauf eines Batteriespeichers in Verbindung mit dem Bau einer Photovoltaik-Anlage. Bis zu 40 Prozent der Nettokosten für den Speicher werden übernommen. Anträge sind vor dem Bau der Anlage bei der NBank zu stellen.

Anmeldungen für den Eignungs-Check Solar nehmen die städtische Klimaschutzmanagerin Wiebke Böckmann (Telefon: 04471/185 328; E-Mail: boeckmann@cloppenburg.de) oder Stefan Sandker, Klimaschutzmanager Landkreis Cloppenburg, (Telefon: 04471/15 731; E-Mail: sandker@lkclp.de) ab sofort entgegen.

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