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Mikroplastik ist neben dem Klimawandel eine der großen Herausforderungen, wenn es um den Umweltschutz geht. Foto: Adobe Stock/Romolo Tavani

pm/ak Osnabrück.
„Wir haben kein Plastikproblem auf unserem Planeten, sondern ein Plastikmüllproblem”, sagt Prof. Dr. Marco Beeken von der Uni Osnabrück. Und für genau dieses Problem hat die von ihm geleitete Arbeitsgruppe Chemiedidaktik in Zusammenarbeit mit dem dem Rotary Distrikt 1850 und der Initiative „EndPlasticSoup“ einen bundesweiten Schülerwettbewerb ins Leben gerufen – den Umwelt-Make@thon. Startschuss ist am 2. Juli 2021.

Jüngere Generationen werden immer lauter, wenn es um den Klimaschutz geht. Vor der Corona-Pandemie waren regelmäßige „Fridays for future”-Aktionen keine Seltenheit. Ein weiteres Problem ist allerdings die Plastikmüll- und Mikroplastikthematik. In vielen Bereichen sind die Ozeane zum Teil bedeckt von „Plastikmüllteppichen”, doch der Kunststoff ist nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Verbannt werden müsse der künstliche Werkstoff aber nicht, viel mehr müsse der Umgang damit bewusster werden. Ein Beispiel: Statt Mehrweg-Kunststoffflaschen werden Mehrweg-Glasflaschen oder teilweise sogar Dosen gekauft, da diese nachhaltiger seien. Dieses ist jedoch hinsichtlich der CO2-Bilanz mitnichten der Fall.
Hier setzt der bundesweite Wettbewerb, der Umwelt-Make@thon, für Schüler ab der 9. Klasse an. „In unserem Wettbewerb sollen die Schülerinnen und Schüler in kleinen Teams über eine Woche lang bei freier Zeiteinteilung an einer offenen Problemstellung zur Plastikmüllproblematik arbeiten”, so Beeken. Den Teilnehmer-Teams werden jeweils „Paten” zugeteilt, die bei Bedarf bei Problemen bzw. offenen Fragen helfen. Bei den Patinnen und Paten handelt es sich um Rotarier aus dem gesamten Bundesgebiet. Übrigens wird es während der Aktionswoche an mehreren Abenden Fachvorträge mit Diskussionen zur Plastikthematik geben. Mit dabei sind verschiedene Experten aus der Wissenschaft, Abfallwirtschaft, Industrie und Politik.
Am Ende sollen die Arbeiten in kurzen, selbst produzierten Filmen präsentiert werden. Eine fachkundige Jury wertet die Beiträge aus. Die Gewinner dürfen sich über attraktive Preisgelder freuen.

Mehr Infos zum Umwelt-Make@thon gibt’s unter diesem Link. Noch Fragen? Dann per Mail an johschmidt@uos.de wenden.