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Sechs Spielelemente, zwei Picknickgruppen sowie Sitzelemente aus Baumscheiben sind geplant. Entwurf: Kolhoff Landschaftsarchitekten, Vechta

Die Fertigstellung ist in diesem Sommer geplant. Alles ist luftig und natürlich geplant. Die Fördermittel wurden bewilligt.

eb/tka Cloppenburg
Trotz der Pandemie wurde beim Zweckverband Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre weiter fokussiert an der Umsetzung der geplanten Infrastrukturprojekte gearbeitet. So auch an dem Neubau eines Waldspielplatzes in Dwergte, der im Sommer 2021 fertiggestellt werden soll.

Der alte Spielplatz „Baumstadt“ an der Großen Tredde in Dwergte war in die Jahre gekommen und musste zurückgebaut werden, auch weil er nicht mehr den Sicherheitsanforderungen entsprach. „Aufgrund seiner Lage, angrenzend an den Waldlehrpfad und in der Nähe vom Landal Ferienpark Dwergter Sand und von der Thülsfelder Talsperre war der Spielplatz von großer Bedeutung für die touristische Infrastruktur im Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre“, erklärt Maria Oloew, Geschäftsführerin des Zweckverbandes. Die Verbandsversammlung hat für einen neuen Spielplatz Mittel in den Haushalt eingestellt. Bis zum Sommer 2020 wurden ein Konzept erarbeitet, Planungsentwürfe abgestimmt und Förderanträge gestellt.

Mit Erfolg: Die LEADER-Region Soesteniederung unterstützt das Projekt mit 46.543,30 Euro. Weitere 5000 Euro werden von der Landessparkasse zu Oldenburg aus dem LzO-Lotteriespiel Sparen + Gewinnen beigesteuert. Die Landesforsten, denen die Spielplatzfläche gehört, haben außerdem zwei Picknickgruppen zugesagt.

Mit der gesicherten Finanzierung im Rücken, konnte der Auftrag für den Bau erteilt werden. Die Spielgeräte befinden sich in der Fertigung. Der geplante Waldspielplatz in Dwergte besteht aus insgesamt sechs Spielelementen, zwei Picknickgruppen sowie Sitzelementen aus Baumscheiben.
Bei der Neugestaltung des Geländes stand vor allem die harmonische Eingliederung des Spielplatzes in
den umgebenden Wald im Vordergrund. Rampen, Spielgeräte und Bodenbelag bestehen aus Holz. Auf
Edelstahl wird weitestgehend verzichtet. Zudem war es den Planern und dem Zweckverband besonders wichtig, unnötige Barrieren zu vermeiden, Orientierungshilfen durch
unterschiedliche Farbthemen und Handlaufseile zu geben und interessante Treffpunkte zu schaffen.
„Ich hoffe, dass der Waldspielplatz ein Ort der Begegnung für Kinder mit unterschiedlichen mentalen und physischen Voraussetzungen wird“, erklärt Oloew. Die Spielgeräte selbst muten sehr offen und luftig an. Das bietet den Vorteil, dass sie von den verschiedenen Sitzmöglichkeiten gut einsehbar sind, im Gegensatz zur früheren „Baumstadt“, wo viele geschlossene Bauteile vorhanden waren.

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