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Die XXXL Möbelhäuser bieten auch Nebensortimente wie Haushaltswaren oder saisonale Dekorationen an. Aktuell laden die Frühjahrsmärkte zum Stöbern ein.  Foto: XXXL

Cloppenburg. Ein „marktfähiges Einrichtungshaus” soll das Versorgungsdefizit im Sortimentsbereich Möbel im Landkreis Cloppenburg reduzieren. Ob nun in der Größenordnung von rund 34.000 Quadratmetern, wie für „XXXL” an der Cloppenburger Westallee anvisiert, oder auch kleiner. Allerdings sollte auf jeden Fall die Verkaufsfläche für die „zentrenrelevanten Randsortimente” im Bereich Glas/Porzellan/Keramik sowie Hausrat und Einrichtungszubehör von den gewünschten 1750 Quadratmetern auf 1200 reduziert werden. Die sei „absatzwirtschaftlich und städtebaulich verträglich“. Zu diesem Schluss kommt das Regionale Einzelhandelskonzept, das am 18. März 2021 im Kreistag beschlossen wurde.

Das Planungsbüro Beckmann & Föhrer aus Dortmund hat die städtebaulichen Faktoren und die absatz-wirtschaftlichen Auswirkungen auf Cloppenburg und die umliegenden Gemeinden untersucht. Die Fachplaner stellten fest, dass die oben beschriebenen Randsortimente im vom Investor geplanten Umfang deutliche Umsatzverschiebungen auslösen würden. Betroffen wäre vor allem der Einzelhandel in den Innenstädten von Cloppenburg und Friesoythe. Andere Großmöbler in der Region hätten dagegen kaum Auswirkungen zu erwarten. Sie „verfügen über attraktive Verkaufsflächen-Dimensionierungen und profitieren von Kopplungseffekten am Standort” sowie vorteilhaften Verkehrsanbindungen.

Mit dem nun vorliegenden Konzept können jetzt die Planungen für die Möbelhausansiedlung fortgesetzt werden – eben mit der Vorgabe, die Randsortimente im Bereich Geschirr und Haushalt auf 1200 Quadratmeter zu begrenzen. Eine abschließende Bewertung der Raumverträglichkeit würde im Rahmen der städtischen Bauleitplanung folgen.

 

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