Skip to content Skip to footer
Seit Herbst 2019 wird bereits an „Morla” gearbeitet, so der Arbeitstitel der Schildkröte aus Holz. Fotos: S. Merla

ak Elisabethfehn.
Nachdem Techniklehrer Steffen Merla zusammen mit einigen Schülern der Soeste Schule Barßel mit dem rund 10 Meter hohen Holzbären, der an der B72 in Thüle steht, bereits einen Weltrekord verzeichnen konnte, arbeitet er derzeit mit Schülern der 6.-10. Klasse an der größten Holzschildkröte.

50 Schüler der Soeste Schule in Elisabethfehn helfen Merla seit Herbst 2019 bei der Arbeit an „Morla”, so der Arbeitstitel des Tiers – in Anlehnung an die Schildkröte aus Michael Ende’s „Die unendliche Geschichte”. Und vielleicht auch ein bisschen an Initiator Steffen Merla.
Die Holzvariante der Schildkröte ist übrigens 6 Meter breit, 4 Meter hoch und über 12 Meter lang. Um die 1000 Arbeitsstunden kamen dabei rum. Schätzt Steffen Merla zumindest. Zwischenzeitig haben auch die Corona-Auflagen die Arbeit erschwert, weil die Schüler „keine externen Lernorte” aufsuchen durften. Ausstehend sind aktuell noch „die Feinausarbeitung der Extremitäten, das Bedecken des Panzers mit Eichenbrettern und die farbliche Gestaltung des Panzers”, so Merla. Ebenso sollen noch Klettergriffe und eine Tunnelrutsche installiert werden.

Auf die Frage, wo das gute Stück Platz finden soll, sagt der Lehrer: „Wir werden es so machen wie mit dem Bären. Potenzielle Käufer können sich so etwas immer schwer vorstellen, bis es dann letztendlich fertig gestellt ist. Mir schwebt bisher ein Einsatz als großer Outdoor-Spielplatz vor.” Ob man am Plan der Einweihung am 19./20. Juni beim Soeste-Carving-Cup festhalten kann, bleibt unsicher. Eine Entscheidung wird am 15. Mai gefällt. Als Alternative wird der kommende September angepeilt, erzählt Steffen Merla im Gespräch.

Mehr von Steffen Merla und seinen kreativen Holzarbeiten finden Interessierte zum Beispiel auf seinem Instagram-Kanal oder unter kreativ-holzart.de.