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Rouven Nock, Ortsbeauftragter beim THW Cloppenburg, in Hannover im Einsatz. Foto: THW

pm Cloppenburg Anfang August war Rouven Nock für den Leitungs- und Koordinationsstab (LuK) des Landesverbandes Bremen/ Niedersachsen in Hannover im Einsatz. Der Ortsbeauftragte des THW Cloppenburg war als „Sachgebietsleiter 2: Lage” für die Informationsbeschaffung, Auswertung dessen und die Darstellung und Dokumentation der Lage verantwortlich. Außerdem war er für die Weitergabe der Informationen an die THW Leitung und Regionalstellen verantwortlich. Rouven Nock erzählt, dass er in Schichten zu je 12 Stunden seine Aufgaben von 7 bis 19 Uhr abarbeitete. „Sowohl bei dem aktuellen Einsatz als auch bei den Vorherigen des Ortsverbandes war es immens wichtig, dass die Arbeitgeber und vor allem die Partner und Familien Zuhause mitspielen. Einsätze bei Katastrophen diesen Ausmaßes sind im Vorfeld nicht zu planen und dauern oft mehrere Tage bis Wochen an. Daher möchte ich mich an dieser Stelle nochmal bei allen Arbeitgebern und den Familien und Angehörigen unserer Helferinnen und Helfer recht herzlich bedanken“, so Rouven Nock.

Der LuK ist eine Schnittstelle zwischen den Einsatzkräften und der THW-Verwaltung und für den strukturierten Ablauf immens wichtig, denn nur so ist eine Hilfe mit so vielen Einsatzkräften vor Ort möglich.

Im aktuellen Hochwasser-Einsatz sieht der Ablauf wie folgt aus: Werden Einsatzkräfte aus Cloppenburg im Schadensgebiet gebraucht, geht die Anforderung von der technischen Einsatzleitung vor Ort an die zuständige Regionalstelle und von dort an den zuständigen Landesverband. Dieser wiederum setzt die THW-Leitung in Kenntnis. Die THW-Leitung kontaktiert den Landesverband Bremen Niedersachsen, welchem das THWCloppenburg zugehörig ist. Die Regionalstelle Lingen gibt den Arbeitsauftrag an das Cloppenburger THW. Der örtliche Stab alarmiert die Einsatzkräfte. Der hier abgebildete Ablauf scheint aufwändig und langwierig, dauert aber im Einsatzfall i.d.R. nur wenige Stunden.