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Ein Fahrradhelm kann vor schwereren Verletzungen schützen. Vorbild für die Kinder sein, Hut ab – Helm auf, fordert die Polizei von erwachsenen Radfahrern. Foto: Kaiser

Landkreis Cloppenburg.
Die Polizei hat am  Mittwoch, 5. Mai, bei der länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion sicher.mobil.leben als Schwerpunktthema „Radfahrende im Blick“ gehabt.

Die Anzahl der Verkehrsunfälle, an denen Rad-/E-Bike-Fahrende im vergangenen Jahr im Landkreis Cloppenburg beteiligt waren, hat zwar abgenommen. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich die Anzahl dieser Verkehrsunfälle um 35 auf 216. Aber: Dabei kam ein Mensch ums Leben ,12 wurden schwer und 159 leicht verletzt. Das heißt: In fast 80 % der Fälle sind Menschen bei einem Fahrradunfall zu Schaden gekommen. Das geht aus der kürzlich veröffentlichen Unfallstatistik der Polizei hervor.

Die Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta hat daher am Aktionstag eine Vielzahl von Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen rund um das Thema „Radfahrende” vorgenommen. Die Polizeibeamten wurden aber auch im Rahmen der Prävention tätig: Hauptaugenmerk lag dabei auf der Nutzung von Fahrradhelmen.

In Deutschland ist eine Helmpflicht gesetzlich nicht verankert. Es steht also Radlern frei, ob sie einen Fahrradhelm tragen oder auf den Schutz verzichten möchten. Zwar schützt ein Fahrradhelm nicht vor Unfällen, kann aber im besten Falle Leben retten oder schwere Verletzungen verhindern.

Daher rät die Polizei: „Hut ab – Helm auf! – Was ist dir dein Outfit wert? Dein Leben! Ob Fahrrad, Pedelec oder E-Scooter – selbstverständlich mit Helm.”

Polizeidirektor Walter Sieveke appelliert: „Kinder sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer. Daher sollten wir besonders auf sie achten. Seien Sie also ein Vorbild für die Kleinsten unserer Gesellschaft und gehen sie mit guten Beispiel voran: Tragen Sie einen Fahrradhelm!“

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