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eb/ak Oldenburger Münsterland.
Landesregierung, Landvolk, Landwirtschaftskammer sowie Natur- und Umweltverbände – das ist die Vereinigung „Niedersächsischer Weg”. In Ihrem Lenkungsgremium wurden Ende Februar „weitere Eckpunkte für mehr Natur-, Arten- und Gewässerschutz verabschiedet”, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Dabei wurden Kriterien erarbeitet, um ein Biotop zum Verbund zählen zu können. Zudem wolle man Maßnahmen zur Erhaltung sowie Entwicklung des Biotopverbunds künftig fördern.

Nebeneinander von Artenvielfalt und landwirtschaftlicher Produktion an einem Maisfeld im Kreis Ammerland. Foto: Ehrecke/Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Mit einer verstärkten „Umstellung der landeseigenen Domänen auf ökologischen Landbau und die Einrichtung eines Wildnisgebiets im Solling” wurden mit dem Niedersächsischen Weg laut Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast bereits wichtige Meilensteine erreicht. Auf einem guten Weg befände sich zudem die „Konzipierung von Agrarumweltmaßnahmen zum Moorbodenschutz”. Für ein „Miteinander von Naturschutz und landwirtschaftlicher Produktion”, wie es Gerhard Schwetje, Präsident der LWK Niedersachsen, sagt, werden die Aufgaben und Vorgaben für Betriebe immer konkreter und damit leichter umsetzbar. Eine weitere Vereinbarung ist der Schutz von Wiesenvögeln durch die Landwirte. Wie? Simpel: Zum Schutz von Nestern und Küken wird später gemäht. Die Landwirte werden dafür entsprechend bezahlt. Eine komplette Übersicht der Vereinbarungen finden Interessierte hier.

Mit den Maßnahmen des Niedersäschischen Wegs soll „ein fairer Ausgleich zwischen Naturschutz und Landwirtschaft gefunden und die Leistungen der Landwirte angemessen ausgeglichen werden”. Mehr Infos dazu unter www.artenretter-niedersachsen.de

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