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ak/pm Kreis Cloppenburg. In den letzten Tagen erreichten uns des öfteren Fragen zum Thema Booster- bzw. Auffrischungsimpfungen. Wer bekommt eine Auffrischung? Wird nach Stiko geimpft? Wie lange muss die letzte Impfung zurückliegen? Wir haben bem Landkreis nachgehakt.

Bild: Pixabay

Geht es nach der Ständigen Impfkommission (STIKO), sind Booster-Impfungen seit gestern (18.11.) grundsätzlich ab 18 Jahren empfohlen. An sich gilt das auch in Cloppenburg, aber: Beim heutigen Einsatz des mobilen Impfteams in Cappeln (heute von 10.30 bis 14.30 Uhr, Cappelner Diele) sowie in der nächsten Woche erhalten vorrangig Personen über 70 Jahre bzw. Menschen mit einer Immundefizienz die Auffrischung.

Die Kreisverwaltung Cloppenburg appelliert gerade wegen des zu erwartenden Andrangs bei den Booster-Impfungen an die Bürger: „Aus Solidaritätsgründen sollte daher Rücksicht auf Risikogruppen genommen werden, also all jene, die besonders stark gefährdet sind.” Bei diesen Personengruppen lägen die Impfungen zeitlich am längsten zurück, was die Auffrischung für sie noch wichtiger mache. Vor allem junge gesunde Menschen, deren Impfung gerade erst 6 Monate her ist, werden gebeten, zunächst den Risikogruppen den Vortritt zu überlassen.
Weiter teilt die Kreisverwaltung mit, dass nun zunächst auch bestimmte Berufsgruppen durch das mobile Impteam geboostert werden sollen. Den Anfang machen Mitarbeiter in den Kindertagesstätten, danach andere Berufsgruppen wie Lehrerkräfte sowie Polizisten. Der Landkreis wird die betreffenden Institutionen schriftlich informieren.

Zwar wurden seitens des Landkreises 3.300 weitere Impfdosen des Biontech/Pfizer-Impfstoffs bestellt, um den Bedarf für folgende Impftermine zu decken – längeren Wartezeiten würden aber nicht ausbleiben. Dem möchte die Kreisverwaltung künftig mit einem elektronischen Terminvergabesystem entgegenwirken. Sobald die Terminvergabe freigeschaltet ist, wird der Landkreis darüber informieren.

Außerdem weist die Kreisverwaltung darauf hin, dass das Impfgeschehen nach Schließung der Impfzentren durch das Land Niedersachsen im Wesentlichen durch die niedergelassenen Ärzte erfolgen soll.

Hier ist das mobile Impfteam des Landkreises Cloppenburg demnächst im Einsatz.